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Wahlprogramm 2009-2014 - Textfassung
Hinweis: Diese Textfassung dient der schnellen Information. Daher wurden alle Bilder weggelassen. Das vollständige Programm können Sie hier öffnen.
 

Grafik „Global denken – lokal handeln“ Zeit für Grün                  

Grafik Alle Wahlkreise und KandidatInnen auf einen Blick     

Grafik Umwelt, Planen und Bauen - Energie                  

Grafik Bezirk Lette                                                               

Grafik Schule, Sport und Kultur                                        

Grafik Jugend, Familie, Senioren und Soziales             

Grafik Landwirtschaft,  Natur- und Tierschutz              

Grafik Frauen mit an die Macht                                        

Grafik Finanzen und Wirtschaft                                         

Grafik KandidatInnenplätze 1 - 6                                     

Grafik Schlusswort   

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„Global denken – lokal handeln“ ist seit vielen Jahren Maxime grünalternativer Kommunalpolitik. Unsere Partei hat ihre Ursprünge in kommunaler Politik und die Politik in Städten, Gemeinden und Kreisen bleibt auch heute festes Standbein der Grünen.

Demokratie wächst von unten. Wer die Rathäuser erobert, der erobert und gestaltet das Land.

Kommunalpolitisch aktiv zu sein bedeutet für uns GRÜNE z. B., sich vor Ort für mehr Kinderbetreuungsplätze einzusetzen, für bessere Bildungschancen von Kinder und Jugendlichen, für Natur- und Klimaschutz, für eine klimafreundliche, eigenständige Energieversorgung oder für ein Verkehrssystem, das eine umweltfreundliche Mobilität wirklich für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet.

Wir wollen die Zukunft unserer Landschaft und Natur gemeinsam mit der mittelständisch strukturierten Landwirtschaft gestalten und glauben nicht an eine Zukunft von industrieller Massentierhaltung und Gentechnik, sondern wollen den Anbau biologisch erzeugter Lebensmittel fördern.

Wir stehen für Mitbestimmung und Einbindung der Bürgerinnen und Bürgern in alle politischen Prozesse.

Coesfeld ist ein leistungsstarkes Mittelzentrum, ist Bildungs- und Kultur-standort. Damit dieses so bleibt, treten wir für eine starke und handlungs-fähige Stadt Coesfeld, mit einer soliden Finanzausstattung ein.

Wir sprechen uns klar gegen die immer weiteren finanziellen Belastungen aus, die von Bund und Land an die Kommunen weitergegeben werden.

Deshalb am 30. August GRÜN WÄHLEN

Ihr Erich Prinz

Ortsverbandssprecher


 

Wahlbezirk 01

Beguinenstr. / Cronestr.

Elfi Diesner, Osthellenweg 9

Wahlbezirk 02

Basteiring / Zapfeweg

Wolfgang Skornitzke, Wetmarstr.26

Wahlbezirk 03

Am Roten Baum / Münstersteinweg

 Claudia Jansen,
Gaupel 20

Wahlbezirk 04

Adolf-Meyer Str. / van-Delden-Str.

Serenella Chmiel, Steved. Weg 20

Wahlbezirk 05

Breiter Weg / Natz-Thier-Weg

Norbert Vogelpohl, Buddenkamp 32

Wahlbezirk 06

Agnes-Miegel-Str. / Wester Esch

Kurt Schulenkorf, Landweg 76

Wahlbezirk 07

Am Fredesteen / Steinbickerstr.

Daniel Rieger,
Rekener Straße 89

Wahlbezirk 08

Adelgonda-Wolbring-Weg / Neumühle

Ludger Kämmerling, Alice-Salomon-Weg 29

Wahlbezirk 09

Vikarien-Diek / Steillweg

Erich Prinz,
Kreienkamp 8

Wahlbezirk 10

Holtwicker Str. / Schwanekamp

Charlotte Ahrendt-Prinz,Kreienkamp 8

Wahlbezirk 11

Am Morgenesch / Wahrkamp

Paul Diesner, Osthellenweg 9

Wahlbezirk 12

An der Klinke / Gerlever Weg

Doris Vogt,
Wahrkamp 15

Wahlbezirk 13

Am Wietkamp / Ulmenweg

Stefan Elsler,
Steveder Weg 40

Wahlbezirk 14

Ahornweg / Druffels Weg 1-57

Frank Chmiel,
Steveder Weg 20

Wahlbezirk 15

Am Monenberg / Goxel

Dr. Eberhard Knost, Zapfeweg 13

Wahlbezirk 16

Harle / Brink / Stockum

Dr. Peter Jansen, Gaupel 20

Wahlbezirk 17

Beikel / Wulferhook

Martin Potthoff,
Letter Berg 28 a

Wahlbezirk 18

Alter Kirchplatz / Zur Stegge

Klaus Schneider,
Im Großen Esch 20

Wahlbezirk 19

Bergstr. / Zur Windmühle

Irmgard Potthoff,
Letter Berg 28 a

 

 
Die aktuelle Diskussion um die Folgen des Klimawandels und der Globalisierung gibt dem Nachhaltigkeitsthema im Hinblick auf unsere Stadtentwicklung eine neue Dynamik. Stadtplanung, und -entwicklung muss, aus Sicht der Coesfelder Grünen, nachhaltig so gestaltet werden, dass die Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen erhalten oder wieder hergestellt werden.
 
  • Wir Grüne wollen den Flächenverbrauch im Außenbereich gering halten,stattdessen fordern wir die Reaktivierung vorhandener Flächen für Wohnbebauung.
  • Die Umgestaltung der Industriebrache an der Osterwicker Straße in ein Wohngebiet begrüßen wir, wünschen uns aber eine ökologische Siedlungsplanung.
  • Wir werden uns für umweltfreundlich produzierendes Gewerbe im „Gewerbepark Flamschen“ einsetzen.

  • Für das Kalkigebiet kommt für uns nur eine naturschutzverträgliche Lösung in Frage.
  • Der noch vorhandene Berkelauenbereich muss vor Bebauung geschützt werden.

  • Wir Grüne plädieren für einen ökologisch erlebbaren Ausbau der Berkel im Innenbereich.

  • Wir fordern den Erhalt der alten Baukultur in der Promenade.
  • Wir setzen uns weiterhin für Standortverbesserung und Erhalt unseres alten Baumbestandes ein.

  • Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel muss eine flächendeckende Nahversorgung für alt und jung gesichert sein.

  • Im Sinne der Wirtschaftsförderung und Belebung des Stadtzentrums sollte der Bahnhofsbereich mit dem Stadtkern mittels Fußgängerzone eine funktionale Einheit bilden.
  • Als Freizeitvergnügen können wir uns eine künstlich geschaffene Eisfläche für gefahrloses Schlittschuhlaufen und einen ganzjährig erlebbaren Naturlehrpfad vorstellen.
 
 
Klimaschutz ist die größte umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit-gleichzeitig eine große Chance für Innovation und Arbeitsplätze. Viele Investitions- und Planungsentscheidungen der Kommune haben ganz konkrete Auswirkungen auf Energieverbrauch und CO2-Austoss. Der künftige Energieverbrauch von Neubaugebieten gehört neben den kommunalen Gebäuden zu den Bereichen, in denen eine Gemeinde unmittelbaren Einfluss auf die Realisierung von Energiesparmassnahmen hat. Die Bauentscheidungen von heute legen den Energieverbrauch der nächsten Jahrzehnte fest. Eine nachhaltige Energiepolitik in der Kommune muss nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden sein - im Gegenteil - es ist oft ein Beitrag zur Entlastung des Haushaltes. Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind die Vorgaben für dieses Ziel.
 

Aufgrund unserer Anträge der letzten Jahre sind die ersten Schritte getan, so soll 30 % der Energiekosten in den städtischen Gebäuden bis zum Jahre 2015 eingespart werden.

Das Konjunkturpaket II, dass überwiegend in von uns begrüßte energetische Maßnahmen an den Schulgebäuden fließt, wird diese Vorgabe schneller realisieren.

 
  • Wir Grüne fordern weitere eigene nachhaltige Investitionen um die Energiekosten und den CO2-Ausstoss zu senken.

  • Wir wünschen uns mehr Förderung, Infos- und Unterstützung der BürgerInnen bei energiesparenden Bauen bei neuen Gebäuden, bei der Umrüstung von Altbauten zu modernen Wärmeschutzstandards, beim Einbau von Solaranlagen und anderen Energiealternativen.

  • Wir werden uns für einen Solarpark in der Größenordnung wie in Appelhülsen einsetzen. Als Standort kommt vielleicht eine Teilfläche des „Gewerbeparkes Flamschen“ in Frage.

  • Wir werden den Einsatz der Kraft-Wärmekopplung (BHKW) in städtischen Gebäuden, weiteren Einrichtungen und Gebieten beantragen.

  • Wir fordern eine Auflistung aller geeigneten Dächern der Stadt, die für den Einsatz von Fotovoltaikanlagen, für Investoren oder Bürgersolaranlagen in Frage kommen.
 
Unser Zukunftsziel ist eine Stadt Coesfeld, in der mindestens genauso viel Energie produziert wie verbraucht wird.
 
 
Verkehrspolitik ist Teil der Stadtplanung. Der öffentliche Nahverkehr muss intensiver in die Planungen einbezogen werden.
 
Erfolge: Der von uns beantragte Zughaltepunkt Schulzentrum–Nord kommt. Baubeginn ist 2010. Die Stadt Coesfeld und speziell die Kultur, Sport und Schulmeile wird dadurch noch attraktiver.

Die schon seit vielen Jahren von uns beantragten zusätzlichen Wartehäuschen an Bushaltestellen sollen 2010 gebaut werden.

Weitere Ziele:
  • Wir Grüne wollen nach wie vor ein City-Bus-System, welches Außenbereiche und Innenstadt im Taktverfahren verbindet. Als Alternative wäre auch ein Bürgerbussystem denkbar.

  • Wir werden uns weiterhin für eine bessere Vertaktung von Bus und Bahn einsetzen.
  • Wir fordern besseren Bahnservice, z. B. die Wiedereinführung des Schaffners, der den Ticketkauf in der Bahn wieder ermöglicht.
  • Wir wollen, dass die Sanierung des Bahnhofes, einschließlich Tunnelneubau endlich umgesetzt wird. Wir fordern die Schaffung ausreichender Fahrradstellplätze.

  • Wir werden das Thema Freitagsnachtbus wieder auf die Tagesordnung bringen.
  • Wir werden uns für die Umwandlung weiterer Kreuzungsbereiche in Kreisverkehre stark machen.
 

Als Alternative zum motorisierten Individualverkehr kommt dem Fahrrad eine bedeutende Rolle zu. Coesfeld darf sich seit einiger Zeit fahrradfreundliche Stadt nennen, trotzdem muss an der Verbesserung des Radwegenetzes weiter gearbeitet werden.


 
Den Ortsteil Lette wollen wir in seiner Eigenständigkeit mit seinem Bezirksausschuss erhalten. Auch wenn Lette ein lebenswerter Ortsteil ist, so sehen wir Grüne angesichts des demografischen Wandels, keine Notwendigkeit neue Baugebiete zu schaffen. Auch im Ortsteil Lette muss die Entwicklung des Innenbereiches Vorrang haben vor der Ausweisung neuer Bauflächen im Außenbereich. Ein attraktiver Ortskern ist der Schlüssel dafür, dass sich Menschen gerne dort aufhalten und Handel und Dienstleistung gestärkt wird.
 
  • Wir werden uns für den Rückbau der Coesfelder Straße stark machen.
  • Wir wollen einen senioren-, familien- und kindergerechten, einen barrierefreien Ortskern.
  • Wir setzen uns für ein MobilitätsKonzept ein, dass die Außenbereiche mit erfasst. Das von uns schon lange geforderte Citybus- oder Bürgerbussystem könnte diese Aufgabe übernehmen.
  • Auch ein ausgeweitetes Nachtbusangebot liegt uns im Interesse der Letteraner Jugend am Herzen.
  • Wir wollen, dass sich ein fußläufiger Ortskern mit Grünanlagen und intakter Nahversorgung entwickelt.

  • Der Kirchplatz sollte mit seinen jetzigen Strukturen mit einbezogen werden.
  • Wir wollen, dass auch Lette ein Familienzentrum erhält.

 Zum Inhaltsverzeichnis!
 
Bildung ist unser wichtigstes Kapital
 

Schule der Zukunft sollte nicht die Schüler nach Leistungen und Fähigkeiten sortieren und selektieren, sondern es muss eine Basis geschaffen werden, damit Integration und Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen möglich wird.

Miteinander lernen und voneinander lernen – statt Trennung und Konkurrenzdruck. Wir sagen ja zur Ganztagsschule. Schule wird Ort der Gemeinschaft. Sie ist die notwendige Konsequenz aus unserer gesellschaftlichen Veränderung (Berufstätigkeit beider Eltern, Alleinerziehende).

  • Wir Grüne setzten uns ein für die Einrichtung eines „regionales Bildungsnetzwerk“ im Kreis Coesfeld. Dieses Netzwerk erleichtert die Zusammenarbeit aller, die für die Bildung und Erziehung unser Kinder und Jugendlichen verantwortlich sind. Gleichzeitig wird die überörtliche Kooperation und Abstimmung erleichtert.
  • Wir Grüne wollen erreichen, dass entsprechend der UN-Konvention, auch Kinder mit Behinderungen integrativ in Klassen des „Regelschulsystems“ unterrichtet werden.
  • Wir Grüne wollen erreichen, dass die Kinder in Coesfeld, dem Wunsch ihrer Eltern entsprechend, länger gemeinsam miteinander lernen können.
  • Wir wollen einen flächendeckenden Ganztagsschulbetrieb mit biologischer Mensakost und vor allen Dingen auch kleinere Klassen.

  • Wir Grüne setzen uns für weitere Investitionen zur Renovierung und Verschönerung der Schulen, für die Nutzung alternativer Energien, für Begrünung der Gebäude und für kinderfreundliche Schulhöfe ein.
  • Wir Grüne werden uns weiterhin für eine Gesamtschule stark machen. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass diese Schulform die Coesfelder Schullandschaft bereichern würde. Eine Gesamtschule wäre auch eine mögliche Antwort auf die drohende Schließung weiterführender Schulen aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen.
 
 
Coesfeld ist eine Sportstadt. Über 30 Sportvereine ermöglichen ein breites Angebot zur sportlichen Betätigung. Die Stadt Coesfeld ist verantwortlich für eine Vielzahl von Sporthallen und Sportplätzen.
  •  Wir Grüne wollen durch einen langfristig angelegten „Masterplan“, der gemeinsam mit den Vereinen und dem Stadtsportring erarbeitet werden soll sicherstellen, dass die städtischen Sportanlagen auch in Zukunft den Anforderungen entsprechen.

  • Wir könnten uns vorstellen, dass in die „Kampfbahn B“ investiert wird, damit die Spiele der 2. Bundesliga der Frauen, Spiele der Pokalhauptrunde der Fussballmänner oder aber auch Leichtathletikländerkämpfe der Jugendlichen möglich werden.

  • Die Sportvereine leisten gerade in der Jugendarbeit wichtige gesellschaftliche Arbeit, deshalb werden wir uns dafür stark machen, dass auch in finanziell schwierigen Zeiten, die Zuschüsse nach wie vor gewährleistet sind.
  • Wir fordern auch, dass die Rahmenbedingungen nicht schlechter, sondern noch eher verbessert werden müssen.
 
 
Durch das neue Konzerttheater hat Coesfeld ein kulturelles Juwel mit überregionaler Strahlkraft erhalten. Das kulturelle Leben in Coesfeld wird gestaltet und bestimmt durch das künstlerische und kulturelle Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Coesfeld. Sie bieten Vieles von dem was Coesfeld lebendig und liebenswert macht.
  • Wir Grünen wollen dieses bürgerschaftliche Engagement weiter unterstützen und fördern.

  • Stärken wollen wir auch das kulturelle Angebot von Jugendlichen für Jugendliche, z. B. im Rahmen einer Jugendkulturwoche.

  •  Neben Kunst, Musik, Literatur, Brauchtum und Bildung sollte auch der multikulturelle Austausch gezielt im Kulturprogramm der Stadt vorhanden sein.

 
Durch die aktuellen gesellschaftlichen Prozesse (globale Krise, demographischer Wandel, Leistungsgesellschaft, Abbau sozialer Stützungssysteme u. v. m.) und die zum Teil damit zusammenhängenden, in zunehmendem Maße entstehenden persönlichen Krisen (Erkrankungen, Auseinanderbrechen von Familien etc.) sehen sich Familien vielfältigen zum Teil existenzbedrohenden Situationen gegenüber, die sie alleine nicht bewältigen können.
 

Generationenübergreifende familiäre Systeme stehen immer häufiger zur Unterstützung nicht zur Verfügung. Zunehmend werden daher institutionelle Hilfen (z. B. Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Jugendamt, Sozialamt etc.) in Anspruch genommen. Um dieser Entwicklung entgegenzuarbeiten bedarf es u. a. alternativer Unterstützungssysteme, wie sie z. B. durch qualifizierte Betreuungsangebote möglich sind.

 Die Betreuung von Kindern außerhalb der Familie ist unter anderem erforderlich, um Frauen eine weitere Berufstätigkeit zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere auch für Tätigkeiten, die z. B. eine gute Qualifikation erfordern bzw. ungünstige Arbeitszeiten notwendig machen. In diesen Fällen müssen flexible Betreuungszeiten möglich sein, um eine Entlastung zu schaffen.

 Hierzu müssen insbesondere die Familienzentren weiterentwickelt werden, um eine entsprechende Infrastruktur vorhalten zu können. Aufgrund des entstehenden organisatorischen Aufwandes bedarf es hier zusätzlicher finanzieller Mittel, auch um eine Weiterqualifizierung der Einrichtungen zu ermöglichen. Im Schulalter werden die Ganztagsangebote (offene oder gebundene Ganztagsschule) zunehmend etabliert und angenommen. Diese sind insbesondere auch für Kinder, die in ihrem Umfeld nur unzureichende Anregungen für ihre Entwicklung erhalten, ein wichtiges Entwicklungsumfeld. Ähnlich wie bei den Familienzentren sollten dort die Möglichkeiten genutzt werden mit Familien ins Gespräch zu kommen und Unterstützung und Hilfe anzubieten, wo es erforderlich ist.

Hierbei sollten auch Angebote ermöglicht werden, die nicht nur auf eine Schule bezogen sind, sondern z. B. an einer Schule für alle Schüler der Stadt angeboten werden (z. B. Lese-Rechtschreib-Förderung für Kinder, die erhebliche Schwierigkeiten in diesem Bereich haben o. ä.).

Eine Einbeziehung der Jugendlichen in die Entscheidungsprozesse der Kommune werden von uns unterstützt und gefördert. Hierzu bedarf es einer fortwährenden Motivation, damit die Jugendlichen die Möglichkeiten der Mitgestaltung für sich entdecken und- im Dialog zwischen den Generationen- für sich in Anspruch nehmen können. In welcher Form (Jugendbeirat o. Jugendparlament) das in Coesfeld möglich ist, wird zur Zeit im Jugendhilfeausschuss beraten.

Für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind entsprechende Freizeitangebote erforderlich, die zu mehr Integration in unserer Gemeinde führen, nicht aber die Isolation weiter verfestigen.

 

In Anbetracht des prognostizierten demographischen Wandels sehen wir die Notwendigkeit die Bedürfnisse der Senioren bei weiteren Planungen insbesondere auch städtebaulich zu berücksichtigen.

Die Planungen sollten am Bedarf orientiert und in einem dialogischen Prozess mit den Senioren entwickelt und umgesetzt werden.

Im Einzelnen halten wir folgende Aspekte für wichtig: Senioren sollte ein eigenbestimmtes und -organisiertes Leben so lange wie möglich ermöglicht werden. Dazu gehört eine wohnortnahe Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs entweder im "Laden um die Ecke" oder ermöglicht durch Lieferservice etc..

 Zur Erhaltung der Mobilität müssen die Wohnbereiche durch öffentlichen Nahverkehr (Citybus oder Bürgerbus) erschlossen werden und während des gesamten Tages bedient werden (z. B. auch um Arztbesuche etc. zu ermöglichen).

Im Hinblick auf die Wohnsituation müssen neben dem klassischen Familienmodell auch andere Wohnformen unterstützt werden, bei denen insbesondere Modelle in Frage kommen, die generationsübergreifende Kontaktmöglichkeiten ermöglichen. Dabei sollten Synergieeffekte mit Familienzentren, Mehrgenerationenhaus etc. berücksichtigt und unterstützt werden.


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Für uns Bündnisgrüne haben Natur- und Landschaftsschutz eine wichtige Bedeutung. Die Menschheit kultiviert die Natur und nutzt die Erde. Gleichzeitig sind wir Teil der Natur und bleiben trotz aller Wissenschaft und Technik von ihr abhängig.
Wir treten daher für die Erhaltung der verbliebenen Naturräume und der traditionellen Kulturlandschaften ein.
 
 

Es gibt zahlreiche Gründe, warum sich Kommunen für die Landwirtschaft und zunehmend für den ökologischen Landbau einsetzen: Umweltbezogene Überlegungen wie Boden- und Grundwasserschutz, Schutz der Pflanzen- und Tierwelt, Biotopschutz, Landschaftspflege und Verminderung der Umweltbelastung sind Motive für die Förderung der Landwirtschaft auf regionaler Ebene.

Die VerbraucherInnen legen zunehmend Wert darauf zu wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt werden. Der heimische Ökolandbau produziert und vertreibt Obst und Gemüse von hoher Qualität aus der Region für die Region. Auf den Einsatz mineralischer Stickstoffdünger und chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel wird bewusst verzichtet.

 

Auf Antrag von uns GRÜNEN ist der Einsatz von Gentechnik auf kommunalen Flächen durch Ratsbeschluss bereits untersagt. Die Stadt Coesfeld soll darüber hinaus bei den Landwirten aktiv werben sich an einer Gentechnikfreien Zone Münsterland zu beteiligen und dieses positiv vermarkten

 
 

Die Zahl der ökologisch anbauenden Betriebe wächst jährlich.

Für ein dauerhaftes Wachstum des Ökolandbaus wollen wir uns auch auf kommunaler Ebene einsetzen.

 In den letzten Jahren hat sich der Graben zwischen Landwirtschaft und Umweltverbänden etwas verringert. In den Kommunen kann die Annäherung und das Verständnis füreinander weiter vorangetrieben werden mit dem Ziel, die umweltgerechte Bewirtschaftung auszuweiten.

Dazu ist es notwendig:

    • Runde Tische für LandwirtInnen und Umweltverbände einzurichten.

    • Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen und Landkreise über ökologische Wirtschaftsweise und Beratung der Landwirte über entsprechende Fördermöglichkeiten zu entwickeln und auszubauen.

      Vermarktungsmöglichkeiten für ökologische Produkte ausbauen.

Hinter allem steht ein zentrales Anliegen:

Wir wollen mit regionaler Vermarktung und ökologischem Anbau ein gesundes und genussreiches Nahrungsangebot sicherstellen und zugleich die Umwelt und das Klima schonen.

 
 
Wir setzen uns für eine artgerechte Nutztierhaltung ein. Eine ökologische Tierhaltung verzichtet auf die Massentierhaltung, auf Hormonbehandlungen zur Wachstumsbeschleunigung und auf die unnötige Gabe von Antibiotika als Futtermittelzusatz. Bei der ökologischen Viehwirtschaft werden die Tiere artgerecht gehalten und nahezu ausschließlich mit betriebseigenen Futtermitteln ernährt.
  • Wir fordern keine Genehmigungen zur Errichtung neuer Anlagen zur Massentierhaltung zu erteilen.

  • Erklärtes Zukunftsziel muss eine art- und verhaltensgerechte Tierhaltung sein, in der Schutz der Tiere und umweltgerechtes Wirtschaften sich gegenseitig bedingen.

  • Tierquälerische Haltungsformen müssen verschwinden.

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Die Interessentinnen alternativer Politik finden bei den Grünen ein breites Betätigungsfeld. Gerade durch die Quotierung werden Frauen zum Mitmachen in allen Gremien auf Kreis- Landes- und Bundesebene aufgefordert. Durch unsere paritätische Besetzung ist gewährleistet, dass Fraueninteressen wirklich berücksichtigt werden.

Von einer tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen sind wir trotz gesetzlicher Verankerung immer noch meilenweit entfernt.

Frauen haben die besseren Schul- und Hochschulabschlüsse und doch ist ihr Anteil an den Führungspositionen in Politik und Gesellschaft nicht ausreichend.

In der Kommunalpolitik sind Frauen noch Immer deutlich unterrepräsentiert. Es entscheiden also immer noch mehrheitlich Männer in der Politik, obwohl die Konsequenzen der Entscheidungen auf kommunaler Ebene überwiegend Frauen, Kinder und Jugendliche betreffen.

Eine wichtige Voraussetzung für kommunale Frauenpolitik ist die Umsetzung der Gleichstellungsvorgaben nach der Gemeindeordnung und dem Landesgleichstellungsgesetz.

  • dass die Stadt und Gemeindeentwicklung frauenspezifischen Ansprüchen gerecht wird,
  • dass die Erwerbstätigkeit von Frauen, insbesondere Allein-erziehende, nicht am Fehlen kostengünstiger Kinderbetreu-ungseinrichtungen mit flexiblen Betreuungszeiten scheitert,
  • dass Beratungsstellen, Notrufe und Frauennotunterkünfte bedarfsgerecht gefördert und in ihrer Autonomie gestärkt werden,  

  • dass für Frauen der gleiche Zugang zum Arbeitsmarkt geschaffen wird.

 Zum Inhaltsverzeichnis!
 

Ohne Moos nix los – der Volksmund weiß, was auch im kommunalpolitischen Alltag gilt.

Nahezu alle Vorhaben in der Stadt erfordern finanzielle Mittel und die sind schon seit Jahren knapp. Und jetzt auch noch die Finanzkrise.

Die Kommune spielt als Investorin und Arbeitgeberin eine wichtige Rolle bei Erhalt und Ausbau der öffentlichen Infrastruktur wie auch als Konjunkturmotor oder –bremse.

Wir dürfen trotz Finanzkrise aber die Klimakrise nicht aus den Augen verlieren, sondern die Chance nutzen und Beides miteinander verbinden.

Wir fordern weiteren Schuldenabbau, aber auch Investitionen in nachhaltige Maßnahmen. Investitionen in Maßnahmen die Nachfolgekosten der Klimakrise mindern und Arbeitsplätze sichern sind nachhaltig gut für die Sozial- und Stadtkassen.

Wir sollten z. B. weiter investieren in energetische Baumaßnahmen, in die Verbesserung unserer Bildungseinrichtungen, in mehr dezentrale Energieversorgungen und in ein besseres Mobilitätsnetz.

 Alle kommunalpolitischen Kräfte sind gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg aufgefordert an Bund und Land zu appellieren die Belastungsaufgaben nicht weiter verstärkt von oben nach unten zu verteilen.

Wer die Musik bestellt muss sie auch bezahlen.

Die kommunale Wirtschaftsförderung muss darauf achten, dass die Versorgung der BürgerInnen insbesondere mit den Gütern des täglichen Bedarfs wohnortnah und gut erreichbar sichergestellt wird. Vorhaben zur Errichtung von weiteren Großhandelsmärkten sollten sehr kritisch geprüft und dem Erhalt und der Vielfalt des Einzelhandels der Vorzug gegeben werden. Dafür sprechen nicht nur städtebauliche Gründe, sondern auch die Anzahl und Qualität von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie die besseren Möglichkeiten zu Vermarktung von regional erzeugten Gütern.

 Zum Inhaltsverzeichnis!
01. Platz Charlotte Ahrendt-Prinz,
Kreienkamp 8
 
02. Platz Ludger Kämmerling,
Alice-Salomon Weg 29
 
03. Platz Irmgard Potthoff,
Letter Berg 28 a,
Coesfeld-Lette
 
04. Platz Erich Prinz,
Kreienkamp 8
 
05. Platz Doris Vogt,
Wahrkamp 15
06. Platz Norbert Vogelpohl,
Buddenkamp 32
 
 
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Unser Denken ist von Anfang an ökologisches Denken.

Als Partei der Ökologie geht es uns um die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen, die durch industriellen Raubbau und übermäßigen Ressourcenverbrauch gefährdet sind. Bewahren können wir nicht durch ein Zurück, sondern nur indem wir die heutigen Industriegesellschaften nachhaltig ändern.

Umweltpolitik als gesamtgesellschaftliche Politik hat mit der Nachhaltigkeit einen grünen Leitbegriff gewonnen. Nachhaltigkeit bedeutet die zukunftsfähige Verbindung von ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung. Dabei ist die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen unser zentrales Anliegen. Nachhaltigkeit heißt Lebensqualität für heute und morgen.

Wir treten ein für Emanzipation und Selbstbestimmung. Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Menschen eine Chance haben ihr Leben selbst zu gestalten – frei von Bevormundung. Selbstbestimmung findet aber ihre Grenze, wo sie die Freiheit und Selbstbestimmung anderer einschränkt.

Bündnisgrüne Politik orientiert sich am Grundsatz der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit verlangt eine gerechte Verteilung der gesellschaftlichen Güter. Das erfordert insbesondere eine Parteinahme für die sozial Schwächsten. Verteilungsgerechtigkeit auch in unserer eigenen Gesellschaft bleibt in Zukunft unverändert von Bedeutung.

Themen mit denen wir zu Gründungsbeginn als Außenseiter auftraten, sind heute im Zentrum der Gesellschaft angekommen. Ökologische Verantwortung ist als Eckstein jeder zukunftsfähigen Politik weitgehend anerkannt, wenn auch noch nicht durchgesetzt.

Als erfolgreiche ModernisiererInnen haben wir die Grundlage geschaffen für breite gesellschaftliche Reformbündnisse.

Helfen Sie uns bei diesem weiterem Prozess.

 Zum Inhaltsverzeichnis! 

Aktuell 

Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 für Coesfeld:
Erststimmen: bild
Zweitstimmen: bild
Kreis Coesfeld: bild

Friedrich Ostendorff
Friedrich Ostendorff -
Wieder für uns in Berlin mehr

13.07.2017: Presseerklärung zum Schweinehaltungsskandal Schulze Föcking bild
Stern-TV-Video zum selben Thema bild
Bericht bei "top agrar online" bild

04.07.2017: Sendung FAKT, Das Geschäft mit PMSG: Kreislauf des Tierleids video

29.06.2017: Rede von Friedrich im Deutschen Bundestag zur Düngeverordnung video

16.03.17: Rede zur Änderung des Düngegesetzes video

16.02.2017: Das neue Düngegesetz geht nicht weit genug (Audiobeitrag Bayern 2) bild

10.05.2017: Podiumsdiskus-sion in Nordkirchen - Landwirt-schaft und Artenvielfalt? bild

15.10.2015: Rede zum Thema "Milchmarkt stabilisieren – Milchkrise beenden" video

15.10.2015: Rede zum Thema "Landwirtschaftliche Alterskasse: Abschaffung der Hofabgabeklausel" video

10.09.2015: Redebeitrag von Friedrich im Bundestag zum Milch-Preisverfall video

22.07.15: topagrar-online - Landwirte wünschen sich mehr Vertrauen von den Grünen mehr

21.07.15: Anton Hofreiter schnuppert Stallluft in Billerbecker Schweinemastbetrieb mehr

22.07.15- Wa.de: Hofreiter und Ostendorff besuchen Ökostation mehr
Bericht im Hellweger Anzeiger mehr

23.06.2015: Aktuelle Artikel über Friedrich in der taz und topagrar

19.06.2015: Rede zum Agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung 2015 mehr

01.12.2014: Video zur "Agrarpolitik in der grünen Bundestagsfraktion" mehr

06.11.14: Interview mit Friedrich in den Stuttgarter-Nachrichten - "Deutschland mit Bio-Lebensmitteln "hoffnungslos unterversorgt“ mehr

01.08.2014 Tierhaltung: Neue Antibiotika-Zahlen sind alarmierend mehr

23.07.2014: Antibiotika im Tierfutter: Das Maß der Dinge ist verloren mehr

11.06.2014: Zur Risikobewertung der Gesundheitsrelevanz von Chlorhühnchen mehr

14.05.2014: Geflügelmast: Qualzuchten endlich beenden mehr

08.05.2014: Redebeitrag zur Düngerecht-Novellierung und zum Grünen-Antrag den Umgang mit Nährstoffen mehr

08.05.2014: Redebeitrag zum Arbeitnehmer-Entsendegesetz (Fleischwirtschaft) mehr

30.04.2014: Friedrich Ostendorff, MdB, und Martin Hahn, MdL, bei Kreisbauern- chef Mainberger mehr

29.04.2014: AZ-Bericht zum Besuch bei der Kreishandwerkerschaft mehr

März 2014: Gedankenaustausch mit Botschaftern aus acht afrikanischen Ländern mehr

26.03.2014: Bericht aus Berlin im Regionalbüro mehr

24.3.2014: Friedrich in der WDR Sendung "ein zu eins" zum Thema: Überfüllte Megaställe, Medikamente und Qualzuchten mehr

 
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