BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ortsverband Coesfeld

Wie ist der (Wild-) Tierschutz in NRW aufgestellt?

Wie ist der (Wild-) Tierschutz in NRW aufgestellt? 

Privates ehrenamtliches "Päppeln",  zentrale Wildtierstationen oder in Zukunft vielleicht auch beides? Welche Verantwortung trägt der Mensch und welche Rolle spielt die Biodiversitätskrise vor Ort? Diese und weitere Themen waren Anlass eines Austausches zwischen MdL Norwich Rüße, den Kreistagsmitgliedern Norbert Vogelpohl und Uta Spräner sowie lokalen Tierschutzinitiativen aus Coesfeld und Umgebung. Vertreten waren u.a.die Tierretter Reken, Tiernothilfe Coesfeld, Eulenkind und Streunerherzcoesfeld sowie weitere interessierte Gäste.

Die Umweltausschuss Vorsitzende des Stadtrates Coesfeld Sarah Albertz hatte nach Coesfeld geladen, um darüber ins Gespräch zu kommen, wie die Wildtierhilfe aktuell aufgestellt ist, welche großen Herausforderungen es gibt und was zukünftig geschehen muss, um hilfebedürftigen Tieren und oftmals verzweifelten Finder*innen adäquat zu helfen. 

Norwich Rüße als Sprecher für Landwirtschaft, Tier- und Verbraucherschutz der Grünen Landtagsfraktion fand deutliche Worte: "Tierschutz geht uns alle an,- konkrete Hilfe bieten die wenigstens. Deshalb bin ich den ehrenamtlichen Tierretter:innen sehr dankbar für die Übernahme dieser wichtigen Aufgabe. Als Land NRW müssen wir dafür sorgen, dass dieses Engagement unterstützt wird. Sei es direkt durch Geld oder durch den Aufbau von Strukturen, die das Ehrenamt entlastet." 

Dem konnten sich die Grünen Kreistagsmitglieder anschließen: " Wir müssen auf allen Ebenen zusammenarbeiten" sind sich Vogelpohl und Spräner einig. "Nur dann kann es gelingen, dieser großen Verantwortung gerecht zu werden und unseren Tieren unnötiges Leid zu ersparen." 

Das Treffen soll nicht das letzte gewesen sein.  "Die Veranstaltung ist ein erster Aufschlag, eine Möglichkeit zur Vernetzung und zur Verbündung in dieser Thematik", so Sarah Albertz. "Es wurde deutlich, mit welchen Problemen wir alle uns unabhängig voneinander in der Wildtierhilfe täglich konfrontiert sehen. Das muss sich ändern." und sie deutet an, dass es weitere Veranstaltungen zu speziellen Tierschutzthemen wie Streunerkatzen, Taubenmanagement oder Igelfreundliche Gärten geben wird.



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